Die Reischi

Die Geschichte des Hauses

Hausnamen Die Reischi 2 Hausnamen Die Reischi 1

Thomas Fink, Sohn von Cunz Fink, Beck im „Sack“, gest. 1713, verh. mit Ursula Kracker, Tochter von Thomas Kracker, war zunächst als Bäcker in Eschenau tätig, führte ab 1685 den Betrieb (Gaststätte und Bäckerei) in Haus-Nr. 61 (heute Sackgasse 3) weiter, war zugleich Wallenrod`scher Vogt, wie es auch sein Vater bis zu seinem Tod 1684 gewesen ist. 1697 übernimmt er das Vogthaus der Haller, nachdem 1696 die Beckengerechtigkeit vom Haller-Schloß darauf übertragen worden war.

Nachdem 1707 ein neuer Bäcker das Anwesen übernahm, versuchte Thomas Fink sein Glück als Wirt des Gasthauses „Zum Goldenen Schwan“, Haus-Nr. 32, bis 1713.

1817 wurde anlässlich seiner Hochzeit mit Anna Wittigschlager Johann Friedrich Viertel im Traubuch des Pfarramtes Kalchreuth eingetragen. An ihn erinnert das Relief von 1830, das nach dem Neubau über der Tür auf der Westseite des Hauses wieder angebracht wurde.

Sebastian Reusch, Bäckermeister aus Leutershausen, kaufte mit Brief vom 08.11.1854 das Anwesen um 6200 fl. Von ihm stammt der Hausname.


Aus : „Besitzerreihen in Kalchreuth“ von Ernst Schön

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