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Röckenhof

Die Entstehung und Besiedelung des Dorfes Röckenhof fällt wohl frühestens in die 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts. Der Ortsnahme -Hof eines Reck- dürfte auf das gleichnamige Geschlecht zurückgehen, das erstmals 1270 mit einem Heinrich Reck urkundlich erscheint. Wie lange die Reck auf Röckenhof saßen, ist nicht bekannt. Schon 1368 sollen die Pfinzing Röckenhof an sich gebracht haben um es 2 Jahre später schon wieder zu verkaufen. 

 

 

 

Die Nürnberger Herren Starck erwarben im Jahre 1425 einen Teil und 90 Jahre später, 1514 den restlichen Teil des Dorfes Röckenhof samt dem Schloß zu Röckenhof. Rund 200 Jahre waren die Starck im Alleinbesitz und Herren von Röckenhof. Danach ging 1918 nach mehreren Besitzerwechseln in Röckenhof die alte Feudalherrschaft zu Ende.

Den Restkomplex des alten Schlosses erwarben im Jahre 1850 Georg und Christoph Klaußner, welche an Stelle des Schlosses ein Wohnhaus erbauten, in dem bis heute eine Gastwirtschaft betrieben wird.

 

 

Auf eine weit längere Tradition blickt das Gasthaus "Zur Linde" zurück. Bereits seit mehr als 400 Jahren wird beim "Kracker" Bier ausgeschenkt. Heute ist das Gasthaus "Zur Linde" ein fränkisches Dorfwirtshaus mit gutbürgerlicher Küche und Treffpunkt der Röckenhofer Vereine. Außerdem werden dort neben der Röckenhofer Kirchweih jeweils am 3. Sonntag im Juni zahlreiche Events für Jung und Alt veranstaltet.