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In letzter Zeit häufen sich Meldungen bei der Gemeindeverwaltung, dass Füchse in Gärten bzw. in unmittelbarer Nähe der Wohnbebauung beobachtet werden.
Häufig besteht zudem der Eindruck, dass die Tiere in einem schlechten gesundheitlichen Zustand und eventuell an der Fuchsräude erkrankt sind.
Irrtümlicherweise wird davon ausgegangen, dass die Gemeinde den Abschuss oder das Einfangen der Tiere veranlassen kann.
Nach Rücksprache mit dem Landratsamt Erlangen-Höchstadt und dem zuständigen Jäger ist das Abschießen von Tieren innerhalb der Wohnbebauung grundsätzlich verboten. Auch das Einfangen der Tiere durch Fallen, wird nicht mehr praktiziert, da hierdurch häufig Haustiere zu Schaden gekommen sind.
Laut Aussage des Jägers ist das Auftreten der Fuchsräude bekannt und die Tiere werden vermehrt bejagt.
Die Fuchsräude wird überwiegend durch direkten Kontakt von Fuchs zu Fuchs übertragen und ist hochansteckend. Eine Übertragung und Ansteckung auf den Haushund durch Kontakt zu Füchsen oder über Fuchsbaue ist möglich, weshalb vor dem Frei laufen lassen von Hunden, innerhalb des Lebensraumes der Füchse, gewarnt wird.
Der Mensch dagegen ist für den Erreger der Fuchsräude ein Fehlwirt und kann sich somit nicht anstecken. Es kann jedoch zu einer Hauterkrankung, der Pseudokrätze, kommen.

Da die geschwächten Füchse auf Ihrer Nahrungssuche, und nicht zu vergessen auch Ratten, häufig durch Komposthaufen in den Gärten angezogen werden, wird darauf hingewiesen, dass das Entsorgen von Essensresten (vor allem Fleischresten) zu vermeiden ist.

Ansonsten ist leider nur zu hoffen, dass die betroffenen Tiere auf der freien Flur durch die vermehrte Bejagung erlegt werden können.